Alle Beiträge mit dem Schlagwort

Azubis

Miteinander

Willkommen im echten Norden – punker begrüßt Praktikanten mit Fluchterfahrung

Im Rahmen des p³ – punker Praktikanten Programm begleiten die 22 punker-Auszubildenden jeweils zwei Wochen lang einen Praktikanten oder eine Praktikantin, die nach der Flucht aus ihren Heimatländern in Eckernförde und Umgebung ein neues zu Hause gefunden haben. Heute haben wir die ersten sechs Praktikanten bei uns willkommen geheißen.

Typisch Deutschland könnte man sagen – nach der Begrüßung durch unsere Ausbildungsleiterin Svenja Wriedt gab es erst einmal eine Unterweisung in Sachen Sicherheit bei der Arbeit, die sogenannte UVV – Unfallverhütungsvorschriften. Nach diesem Pflichtprogramm ging es mit der Vorstellungsrunde weiter. Jeder Azubi und jeder Praktikant hat kurz etwas zu sich erzählt und aufgeschrieben, was ihm oder ihr bei der Arbeit besonders wichtig ist. Da haben wir die ersten Gemeinsamkeiten gefunden –  wir sind uns alle einig, dass nette Kollegen und Spaß das A und O sind, um sich bei der Arbeit wohl zu fühlen. Aber auch auf Genauigkeit und Sicherheit wird großen Wert gelegt. Nachdem unsere Gäste mit Sicherheitsschuhen ausgestattet wurden, starteten wir auf einen Rundgang durch die Firma mit unserem Betriebsleiter Markus Oberle. Die sechs Praktikanten haben die Gelegenheit genutzt, Herrn Oberle Fragen zu unseren Produkten und auch unseren Fertigungsautomaten zu stellen und waren beeindruckt als sie erfuhren, dass  die Automaten fast ausschließlich von punker-Mitarbeitern entwickelt und gebaut werden. Um die vielen neuen Eindrücke erstmal verdauen zu können, haben wir den ersten Tag bei punker kurz gehalten und unsere Praktikanten gegen Mittag in den ersten Feierabend geschickt. Morgen früh geht es dann richtig los.

Jeder von uns Azubis betreut und begleitet seinen Gast während des gesamten Aufenthaltes in der Funktion eines Paten. Das sozial-integrative Praktikum soll Antworten finden auf die Frage „Wie funktioniert das Arbeiten in Deutschland und speziell in einem produzierenden, mittelständischen Unternehmen?“ und natürlich helfen, einen Job in der neuen Heimat zu finden. Beim Durchsehen der Bewerbungen fiel uns schnell auf, dass viele Bewerber  fachliche Qualifikationen und Berufserfahrung mitbringen, die sehr gut zu punker passen. Entsprechend haben wir sie natürlich  in bestimmte Unternehmensbereiche eingeteilt, in denen sie diese Fähigkeiten und Erfahrungen einbringen können. Herr Ambesajur Desale Asfaw aus Eritrea macht gerade seinen Gabelstaplerführerschein und freut sich auf die Arbeit in unserer Logistik, wo er seine Fahrkünste nach bestandener Prüfung gleich austesten will. Ich selber betreue Herrn Nosheirwan Omar während seines Praktikums bei punker. In seiner Heimat in Syrien hat er als leitender Ingenieur gearbeitet und freut sich, dass sein Titel  gerade letzte Woche von der Architekten- und Ingenieurkammer in Schleswig-Holstein anerkannt wurde. In den nächsten zwei Wochen wird er bei  punker Erfahrungen in der Entwicklung, der Technik, der Konstruktion und dem Qualitätsmanagement sammeln und teilen können. Nach Bestehen eines Sprachkurses mit hohem Niveau, hat er vor, bei uns im Norden den Master-Studiengang zu absolvieren.

Unser Personal- und Ausbildungsleiter Felix Hegmann hat dieses Integrationsprojekt treffen als „Willkommensgruß der mittelständischen Wirtschaft im echten Norden für geflüchtete Menschen“ bezeichnet, aber wir sehen es auch als Möglichkeit für uns alle bei punker, den eigenen Erfahrungshorizont zu erweitern und die Sensibilisierung für das Thema Integration zur schärfen. Wir freuen uns vor allem auf den persönlichen Austausch mit unseren Praktikanten und hoffen zum Beispiel zu erfahren, wie sich unser Arbeitsalltag bei punker von dem in der Heimat unserer Praktikanten unterscheidet. Damit auch unsere Kollegen an diesem Projekt teilhaben können, werden wir am Ende des Praktikums gemeinsam mit unseren Gästen einen Erfahrungsbericht für die Mitarbeiterzeitung „aufwind“, die zwei Mal im Jahr von uns Auszubildenden herausgegeben wird, und für den punker Blog schreiben.

Miteinander

Weltmarktführer in Louisenlund

Am 06.04.2017 waren wir auf dem ersten Weltmarktführer-Forum im Internat und Ganztagsgymnasium Louisenlund vertreten. Die Veranstaltung würde von der Stiftung Louisenlund und dem Partnerprogramm Schleswig-Holstein. Der echte Norden. organisiert. Es ging darum  jungen Leuten aus Schleswig-Holstein zu zeigen, was für interessante Firmen und Unternehmen  direkt Vorort  den Weltmarkt in ihrem Fachgebiet führen und bereichern.

Fachlich lag der Schwerpunkt des Weltmarktführer-Forums im Bereich MINT – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Vertreten wurde unsere Firma von unserem Ausbildungsleiter Joachim Peetz, unserem Personalleiter Felix Hegmann und den beiden Azubis Marc Ehret und Johanna Kemper.

Jede Firma konnte sich 90 Sekunden lang in einer  Speed-Vorstellungsrunde präsentieren und auf ihren Messestand in der Turnhalle aufmerksam machen, bei uns übernahm Felix Hegmann diese Aufgabe. In der Messezeit suchten viele Schüler unseren Stand auf und wir konnten uns gut präsentieren und den Schülern einiges über punker erzählen. Viele Schüler und auch der ein oder andere Aussteller hatte noch nie etwas über punker gehört, daher waren sie begeistert nach dem wir ihnen erzählt hatten was wir tun und wie gut wir darin sind.

Und so lernt man punker in 90 Sekunden kennen:

Mehr über das erste Weltmarktführer-Forum Schleswig-Holstein:

Landesregierung Schleswig-Holstein: Weltmarktführer werben für MINT-Fächer


Partnerprogramm Schleswig-Holstein. Der echte Norden.

Das Partnerprogramm „Schleswig-Holstein. Der echte Norden.“ ist ein Zusammenschluss von Unternehmen und Institutionen Schleswig-Holsteins, die gemeinsam für den Wirtschafts-, Arbeits- und Lebensstandort stehen und werben. Gemeinsames Ziel ist es, die Wahrnehmung des Landes als attraktiven Wirtschafts-, Arbeits- und Lebensstandort zu steigern und die attraktiven Karrierechancen des schleswig-holsteinischen Mittelstands in den Fokus zu rücken. Qualifizierte Fachkräfte sollen somit langfristig an den Standort gebunden bzw. hinzu gewonnen werden.

www.partner-sh.de

Märkte

ISH 2017 in Frankfurt

Seit über 50 Jahren zählt die ISH als Weltleitsmesse im Bereich innovatives Baddesign, effiziente Klima-, Heiz- und Lüftungstechnik, sowie erneuerbare Energien. Alle zwei Jahre findet diese Messe in Frankfurt am Main statt – wie auch in diesem Jahr. Vom 14.03.2017 bis zum 18.03.2017 präsentierten sich auf dem Messegelände Frankfurt 2.482 Aussteller aus 61 Ländern – darunter auch punker.

Innovativ und effizient – passend zu der neuen Produktfamilie, die wir auf der diesjährigen ISH in Frankfurt präsentierten – die neue D-Serie. Entwickelt für Kunden aus der ganzen Welt. Doch nicht nur die neue D-Serie fand Platz auf unserem Messestand. Wir gaben mit dem Slight einen Ausblick auf die kommende neue Produktfamilie, die S-Serie, welche sukzessive ab Herbst 2017 verfügbar sein soll. Die S-Serie soll perspektivisch mehrere Baureihen für Spiralgehäuse ablösen und somit unser Produktportfolio optimieren und verschlanken.  Außerdem luden wir Besucher unseres Standes ein, puncat WEB, unsere webbasierte Radauslegung, auf dem tablet am Stand auszuprobieren. Für einen Hingucker sorgte der ,,Erlkönig“, welcher einen Ausblick auf die nächste Generation lasergeschweißter, rückwärtsgekrümmter Laufräder gewährt : verbesserte lufttechnische Energieeffizienz und Performance – reduzierter Materialeinsatz – geringere Geräuschentwicklung.

Auch ich, als Auszubildender im Vertrieb und Marketing, durfte die diesjährige ISH besuchen und konnte dabei einige wertvolle Eindrücke gewinnen. Wie präsentieren wir uns und unsere Produkte? Worauf kommt es beim Kontakt mit Personen an, die unseren Messestand besuchen? Wie gestaltet sich der Markt unserer Branche? Wie präsentieren sich unsere Kunden und Wettbewerber ? – Alles Fragen, die sich in der Theorie auch beantworten lassen, jedoch lange nicht so umfangreich und anschaulich wie in der Praxis.

In meiner kurzen Zeit auf der Messe konnte ich mehr Erkenntnisse mitnehmen, als zuvor gedacht. Dies mag aber in erster Linie daran liegen, dass unser anwesendes Team genau erklärte, worauf es ankommt und mir bei einer Führung durch die Messehallen zur Klima-und Lüftungstechnik einen weitreichenden Überblick über die Produkte und die Marktsituation gab. So war es sehr interessant, den Stand von so manchen Unternehmen zu besuchen, die mir zuvor nur vom Papier bekannt waren. Ich konnte einen Einblick in die Produkte der Wettbewerber gewinnen, und zusätzlich zahlreiche Produkte von Kunden anschauen, in denen unsere Räder verarbeitet sind.

 

Qualität

Bestnote für unsere Azubis

Am 21.09.2016 lud uns die IHK zu Kiel, Zweigstelle Rendsburg, zur Auszeichnungsfeier der Berufsbesten Kreis Rendsburg-Eckernförde / Neumünster aus der Abschlussprüfung Sommer 2016 ein.

Die hervorragenden Prüfungsleistungen der Auszubildenden und ihrer Ausbildungsbetriebe wurden im Rahmen einer Feierstunde gewürdigt. Mit dabei unser ehemaliger Auszubildender Kevin Salten, der im Zeitraum vom 01.08.2013 bis zum 30.06.2016 seine Ausbildung zum Industriemechaniker absolvierte. Kevin Salten hat ein Gesamtergebnis von 94 Punkten erreicht und damit mit der Bestnote 1 bestanden.

Insgesamt wurden 44 Auszubildende verschiedener Unternehmen und Ausbildungsberufe geehrt. Sein Kollege Tobias Huth, der zeitgleich mit ihm eine Ausbildung zum Industriemechaniker absolvierte, hat ein ähnliches Traumergebnis von 92 Punkten (auch Note 1) erwirtschaftet. Wir sind stolz, dass wir Kevin Salten nach seiner Abschlussprüfung im Werkzeugbau übernehmen konnten. Tobias Huth besucht ab September 2016 die Schule, um seine Fachhochschulreife zu erwerben, aber auch ihn sehen wir ab und zu wieder, da er als Aushilfe in der PQ (punker Qualität) tätig ist.

Es ist ein sehr feierlicher Moment zu sehen, wie stolz junge Menschen ihre Zeugnisse entgegennehmen und erst dann so richtig realisieren: Geschafft, Ausbildung erfolgreich beendet. Die Note ist dabei nicht das wichtigste, jeder muss für sich selbst mit dem Ergebnis zufrieden sein und gelernt wird nicht für den Betrieb oder für die Eltern, sondern nur für einen selber. Wenn allerdings gleich zwei Azubis aus dem gleichen Jahrgang jeweils eine solche Bestnote erwerben und beide ihre Ausbildung um ein halbes Jahr verkürzen, dann gibt es allen Grund zur besonderen Freude.

Auch punker wurde dabei als Ausbildungsbetrieb ausgezeichnet:  „Die Industrie- und Handelskammer zu Kiel überreicht als Anerkennung für besondere Verdienste in der Berufsausbildung diese Urkunde.“ Besonders hervorzuheben sind dabei die Leistungen des Ausbilders: Unser Joachim Peetz ist seit 1978 an Bord und als Ausbildungsleiter unserer gewerblich-technischen Auszubildenden mitverantwortlich für eine vernünftige, qualitätsorientierte Ausbildung. Diese Bestenehrung ist also auch ein Ergebnis von engagierter und fachlich hervorragender Ausbildungsarbeit, woran allen an der Ausbildung Beteiligten, den Kolleginnen und Kollegen und den Ausbildungsbeauftragten vor Ort in den Abteilungen, aber insbesondere auch Joachim Peetz zu danken ist. Aber der Ausbilder kann noch so gut sein, der Azubi selber muss auch wollen. Je engagierter der Azubi ist, und je qualitativer die Ausbildung ist, desto besser sind die Weichen für eine erfolgreiche Prüfung gestellt. Dieser Beitrag zeigt, hier hat alles gepasst.

Zwei weiteren punker-Azubis gratulieren wir ganz herzlich zur bestandenen Prüfung: Tore Peetz und Jana Nissen haben ihre Ausbildung zum Industriekaufmann bzw. zur Industriekauffrau im Sommer 2016 erfolgreich beendet. Tore Peetz wurde übernommen und verstärkt nun das punker Auftragscenter, Jana Nissen hat eine Anstellung im kaufmännischen Bereich eines nahegelegenen Handelsbetriebes gefunden.

Übrigens: Sowohl unser Ausbildungsleiter Joachim Peetz, als auch unser Personalleiter Felix Hegmann, sind beide in den Prüfungsausschüssen der Industrie- und Handelskammer zu Kiel tätig und mit dafür verantwortlich, die Abschlussprüfungen der Ausbildenden aus dem gesamten Kammerbezirk abzunehmen und eine Note zu vergeben.

Miteinander

Neun neue Azubis bei punker

Die Frischlinge

Am heutigen 1. September 2016 starten bei punker 9 neue Auszubildende ins Berufsleben.  Am 1. September?? Ja, richtig!

Wir erinnern uns doch alle noch, wie nervenaufreibend Schulabschlussprüfungen sind. Da gönnen wir unseren Neuzugängen doch gerne noch einmal erholsame Sommerferien, bevor der Ernst des Lebens beginnt. Umso freier sind diese 9 klugen Köpfe, wenn sie ihre Ausbildung bei punker beginnen:

Industriekaufleute: Industriemechaniker: Mechatroniker:
Jannik Pick (19)
Jana Grawe (20)
Christoph Jürgensen (20)
Erik Thiesen (18)
Marc Ehret (18)
Timo Schulz (19)
Betriebselektroniker Technische Produktdesigner
Sergej Yan-Fa (21) Johanna Kemper (19)
Philip Keding (21)

Herzlich Willkommen, liebe Azubis!

Der erste Tag bei punker startete für die Neuen langschläfertauglich ausnahmsweise erst um 10:30 Uhr (Dank flexibler Arbeitszeitmodelle – „Gleit- oder Flexzeit“ – lässt sich die Arbeit bei punker aber auch sonst gut mit sämtlichen Schlafgewohnheiten vereinbaren).  Unser Geschäftsführer Dr. Bähren nahm die Azubis gemeinsam mit einem Willkommenskommittee bestehend aus Ausbildungsleitern, Teamleitern und „alten“ Azubis in Empfang. Nach der Kennenlernrunde wurden die Neuzugänge mit Ausbildungsordnern, Azubifibeln und Arbeitskleidung ausgestattet, dann ging es erstmal zum Shopping.

Im Azubi-geführten punker Shop haben sich die Neun mit punker Poloshirts, Tshirts oder Longsleeves eingekleidet, sodass sie sich beim anschließenden Rundgang durch den Betrieb als neue Kollegen zu erkennen geben konnten. Beim Rundgang teilte sich die Mannschaft in zwei Gruppen auf. Die gewerblichen Azubis zogen mit ihrem Ausbildungsleiter Joachim Peetz los und lernten ihre neuen Arbeitsplätze und Kollegen in den verschiedenen Abteilungen wie Produktion, Werkzeugbau und Konstruktion kennen. Gleichzeitig bekamen die kaufmännischen Azubis von ihren Ausbildungsleitern Felix Hegmann und Svenja Wriedt die „Teppichabteilungen“ wie Einkauf, Vertrieb, Auftragscenter und Buchhaltung vorgestellt. So weiß nun jede(r), wo und mit welchen Kollegen sie oder er am nächsten Morgen in den Arbeitstag startet. Wir finden, für den ersten Tag sind das genug neue Eindrücke. Und somit begeben sich die neuen Kollegen um 14:30 Uhr – und damit eine halbe Stunde vor Ende der Kernarbeitszeit – in ihren ersten Feierabend.

Und wie geht es weiter?

Die ersten Monate als punker Azubi

Im Azubiordner, den die Neulinge am ersten Tag bekommen haben, finden sie auch ihren Ausbildungsplan für das erste Lehrjahr. Die kaufmännischen Azubis Jana, Jannik und Christoph touren bis Weihnachten – unterbrochen durch ihren ersten Berufsschulblock – erst einmal durch Abteilungen, die eigentlich nicht zu ihren Tätigkeitsbereichen gehören: Die Produktion, Forschung & Entwicklung, Lager und Qualitätssicherung. So gewinnen sie einen Eindruck davon, was punker eigentlich macht und können später viel besser einordnen, was Arbeit als Industriekaufleute zum „großen Ganzen“ beiträgt. Nach dem Weihnachtsurlaub geht es dann in die kaufmännischen Abteilungen Einkauf, Vertrieb & Marketing, Auftragscenter und Buchhaltung, in denen jeweils ca. 3 bis 4 Monate lang Station gemacht wird. Die gewerblichen Azubis verbringen die ersten vier Wochen in der Ausbildungswerkstatt der Lürssen-Kröger Werft GmbH & Co. KG in Schacht-Audorf, wo sie die handwerklichen Grundlagen erlernen, bevor sie in ihre entsprechenden Abteilungen gehen.  Während die kaufmännischen Azubis im Blockunterricht zur Berufsschule gehen, haben die gewerblichen Azubis jede Woche ein bis zwei Schultage.

Und wie fing alles an?

Bewerbungsverfahren bei punker

Viele unserer neuen Azubis haben punker auf einer der Jobmessen kennengelernt, auf denen unsere Ausbildungsleiter und „großen“ Azubis jedes Jahr vor Ort sind. Danach fällt das Schreiben der Bewerbung schon ein ganzes Stück leichter, denn das erste Kennenlernen liefert einen guten „Aufhänger“. Unsere stellvertretende Ausbildungsleiterin Svenja Wriedt verrät:

„Bei dem ein oder anderen Notenausrutscher im Zeugnis drücken wir schon auch mal eine Auge zu. Dafür muss man aber dann im Bewerbungsgespräch oder mit außerschulischen Engagement überzeugen. Überhaupt zählt bei uns das persönliche Auftreten der Bewerber und wie sie zu punker passen. Daher setzen wir nach wie vor auf das klassische Bewerbungsgespräch, statt auf Eignungstests oder Assessment Center. Bei solchen Methoden sind die Ergebnisse ja oft sehr von der Tagesform der Bewerber abhängig, was bei jungen Menschen, die sich das erste Mal bewerben, oft einfach kein realistisches Bild des wirklichen Potentials widerspiegelt.“

Wer zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird, bekommt vorab ein wenig Lektüre zum Einlesen. Unsere Mitarbeiterzeitschrift „Aufwind“ – übrigens ein Azubiprojekt -, die punker Imagebroschüre und unser Azubiflyer liefern erste Einblicke in den Arbeitsalltag bei punker. Und natürlich auch Gesprächsthemen für das anstehende Vorstellungsgespräch mit unseren Ausbildungsleitern Felix Hegmann und Joachim Peetz. Und wenn alles passt hat die Bewerberin oder der Bewerber am Ende einen Ausbildungsplatz in der Tasche.

Nach der Zusage bleibt Svenja Wriedt mit den „Neuen“ in Kontakt. Oft liegt zwischen Bewerbungsgespräch und Ausbildungsbeginn ein halbes Jahr oder mehr. Damit die Azubianwärter sich nicht „vergessen“ fühlen, gibt zum Beispiel Glückwünsche zum bestandenen Abi oder zum Geburtstag.

Etwa 2 Wochen vor Ausbildungsstart laden wir die Azubis und ihre Eltern zum Kaffee mit den Ausbildungsleitern und „alten“ Azubis ein – so fühlt man sich am ersten Arbeitstag nicht ganz fremd und kann beim ersten Rundgang durch den Betrieb noch einige Fragen klären, die auf der Seele brennen. Und dann beginnt der Ernst des Lebens 😉

Auch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz?

Wer sich für eine Ausbildung, ein Praktikum oder die eine Bachelor- oder Masterthesis bei punker interessiert, kann sich direkt an unsere Ausbildungs- bzw. Personalleiter wenden:

 

Kennenlernen kann man punker aber auch auf einer der Jobmessen, die wir regelmäßig besuchen:

  • nordjob in der Kieler Sparkassen-Arena (Ende Juni/Anfang Juli)
  • Berufsinformationsbörse (BIB) in Rendsburg  (Anfang Oktober)
  • Firmenkontakttag der Fachhochschule Kiel (Ende Oktober / Anfang November)
  • oder bei Bewerbertrainings an örtlichen Schulen.
Miteinander Partner

connECKt with punker

punker unterstützt die Schülerfirma connECKt, die sich für die Integration von Flüchtlingen in der deutschen Gesellschaft einsetzt. Die Kochbücher „Grenzenloses Kochen“ und „Grenzenloses Backen“ sind jetzt im punker Shop erhältlich.

Seit vielen Jahren arbeitet punker mit dem Gymnasium Jungmannschule in Eckernförde zusammen, um jungen Leuten schon früh erste Einblick in das Berufsleben und die Arbeit eines mittelständischen Unternehmens bieten zu können. Auch in diesem Jahr besteht die Zusammenarbeit wieder zwischen Betrieb und Schule. Nach dem großen Erfolg der Schülerfirma RautECK startete in 2015 mit connECKt das nächste Schülerunternehmen durch. ConnECKt möchte die Integration von Flüchtlingen in der deutschen Gesellschaft fördern.

Kurz vor Weihnachten letzten Jahres brachte das Schüler-Team das Backbuch „Grenzenloses Backen“ auf den Markt. Die Rezepte entstanden durch gemeinsames Zubereiten der Gerichte bei regelmäßigen Kochevents mit Flüchtlingen aus dem Eckernförder Umland. Joghurtkekse, Arabische Nelken-Mandel Plätzchen, Kastanienkuchen oder auch Süßer Kuchen können so ganz leicht nachgebacken werden. Nebenbei kann der Leser in spannenden Geschichten aus fernen Kulturen stöbern und erfährt von den Erlebnissen und Eindrücken der Flucht nach Deutschland.

Im April 2016 kam mit dem Kochbuch „Grenzenloses Kochen„ die zweite connECKt-Veröffentlichung auf den Markt. Mit dem 121 Seiten starken Kochbuch lassen sich ganze internationale Menüs kochen, denn es beinhaltet Rezepte für Vorspeisen, Hauptgerichte und Nachspeisen. Der Lernfaktor kommt dabei auch nicht zu kurz, denn zu jedem Gericht gibt es einen kurzen Steckbrief zum Herkunftsland. Orientierung bei der Rezeptwahl bieten kleine Icons, die einen Hinweis darauf geben, ob das Rezept für Einsteiger oder Fortgeschritten geeignet ist bzw. vegetarisch oder glutenfrei ist. Neue Geschichten und Fotos von den gemeinsamen Kochevents lockern das Ganze auf.

Beide Bücher wurden von den Schülern komplett eigenständig realisiert – von der Rezeptrecherche über die Redaktion und das Layout bis zum Vertrieb (eine Liste der Verkaufsstellen finden Sie am Ende des Artikels). Das 50-seitige Backbuch gibt es für 6,90 Euro, das Kochbuch für 15,90 Euro, beide jeweils als gebundene oder Ringbuch-Ausgabe.

Dieses tolle Projekt unterstützen wir gerne indem wir für connECKt die Werbetrommel rühren und beide Bücher unseren Mitarbeitern im punker Shop anbieten. Der punker Shop ist ein von uns Azubis geleitetes Projekt. Hier können unsere Kollegen Kleidung und andere Artikel wie Multi Tools oder Power Banks aus der punker Kollektion zum Einkaufspreis erwerben.

Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit connECKt und halten Sie selbstverständlich über die Aktivitäten von connECKt auf dem Laufenden!

Für mehr Information über die Schülerfirma connECKt finden Sie auf ihrer Internetseite www.conneckt.de.

 

Hier können Sie die Kochbücher „Grenzenloses Backen“ und „Grenzenloses Kochen“ kaufen:
Miteinander

Die neuen Azubis

Der Übergang von der Schule zur Arbeit ist ein großer Sprung, den ich gemacht habe. Vor einem Jahr in den Sommerferien absolvierte ich bei punker ein 3-wöchiges Praktikum. Anschließend bewarb ich mich für die Ausbildung als Industriekauffrau und wurde auch wenige Wochen später angenommen. Durch das Praktikum fiel mir der Start ins Arbeitsleben nicht so schwer, da ich die meisten Kollegen vom letzten Jahr noch kannte und somit war alles vertrauter. In den ersten vier Wochen bei punker wurde ich herzlich aufgenommen und kann sagen, dass ich mich jetzt schon wie Zuhause fühle. Die Ausbildung bei der Firma punker ist sehr vielfältig und abwechslungsreich gestaltet. Wenn man Azubi bei punker ist, durchläuft man in den drei Ausbildungsjahren alle Abteilungen. Dazu gehören: die Produktion, die Forschung & Entwicklung, die Buchhaltung, der Vertrieb, das Auftragscenter, die Qualitätssicherung, das Lager und der Zentralendienst. In den ersten drei Monaten lernen alle Azubis die Produktion kennen; ich wurde im ersten Monat in die Schweißroboter eingewiesen oder auch an anderen Automaten, die verschiedene Räder herstellen.

Dieses Jahr hat das punker-Team sieben neue Auszubildende bekommen, darunter sind zwei kaufmännische und fünf gewerbliche. Ich habe meine Kollegen bei der Arbeit besucht:

Henrik Bielenberg (16 Jahre) macht eine Ausbildung zum Industriemechaniker. Zurzeit ist er in der Großradfertigung. Als ich bei ihm war, baute er gerade Naben in die rückwärtsgekrümmten Ventilatorräder R70 450 x 125 ein.

Felix Krämer (25 Jahre) ist im ersten Monat in der Teilefertigung untergekommen und arbeitet dort an der Großhubpresse, wo er Ringe für rückwärtsgekrümmte Räder tiefzieht. Auch erlernt den Beruf zum Industriemechaniker.

Henning Westphal (19 Jahre) macht seine Ausbildung ebenfalls zum Industriemechaniker. Ich habe ihn in der Qualitätssicherung besucht, wo er gerade im Wareneingang die Taperlock-Buchsen überprüfte.

Rene Kleinwort (21 Jahre) lernt Werkzeugmechaniker und arbeitet momentan an der Schleifmaschine im Werkzeugbau. Zu seinen Aufgaben gehört die Fehleranalyse und Montage der Werkzeuge.

Jasmin Liebenau (20 Jahre) ist seit dem 01.09. bei uns und macht ihre Ausbildung als Industriemechanikerin.  In der Großradfertigung ist sie zurzeit bei der Handmontage und steckt Schaufeln in ein später werdendes Laufrad TS 268.

Julian Grube (20 Jahre) macht wie ich eine kaufmännische Ausbildung. Er hat in den ersten vier Wochen im Lager gearbeitet, wo er zum Beispiel die Materiallisten kontrolliert, Bestellungen geschrieben und die Ware angenommen hat.

In den ersten Wochen bei punker habe ich sehr viele neue Leute kennengelehrt. Alle waren super freundlich und haben einen herzlichst in Empfang genommen. Mir wurde alles gezeigt und erklärt, auch wenn es zunächst schwer war die ganzen neunen Sachen zu verarbeiten.

Julian Grube, Auszubildender zum Industriekaufmann bei punker

Und ich selber bin Kyra Lee Lüdtke, 16 Jahre alt und lerne den Beruf der Industriekauffrau. In meinen ersten Wochen bei punker habe ich die Forschung und Entwicklung kennengelernt, wo die Ventilatorräder auf Herz und Nieren geprüft werden und die punker Produktpalette weiterentwickelt wird. Hier habe ich zum Beispiel gelernt, wie die Messdaten der verschiedenen Tests erfasst werden.
Wir kaufmännische Auszubildende übernehmen außerdem nachmittags den Telefondienst in der Zentrale.

Interessieren auch Sie sich für die Ausbildungsmöglichkeiten bei punker? Es gibt noch 6 weitere Ausbildungsberufe, die man bei uns erlernen kann.

Mehr erfahren Sie auf unserer Website unter www.punker.com/karriere