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Neues punker Produkt-Portfolio

punker Produkt-Portfolio

Das punker Produkt-Portfolio ist fit für die energieeffiziente Zukunft der lufttechnischen Systemlösungen

Das punker Produktentwicklungs- und Strategieteam aus Mitarbeitern aus den Abteilungen Vertrieb und Forschung & Entwicklung hat das Ohr ganz nah am Markt und kann dadurch auf die sich wandelnden Bedürfnisse unserer Kunden frühzeitig eingehen und unser Produktportfolio kontinuierlich optimieren. Innerhalb kurzer Zeit sind so mit der D-Serie (Dlight, Dclassic und Dprime) und dem Slight vier neue Baureihen eingeführt worden.

Die D-Serie liefert die Antwort auf jede Herausforderung freilaufender Klima- und Lüftungsanwendungen und ist damit die optimale Lösung für Ihre Anwendungen, in denen Sie bisher unsere Baureihen R63D1, R63D2 und R63D-HVAC  eingesetzt haben. Das Slight für den Einsatz im Spiralgehäuse, aber freilaufend, eignet sich hervorragend für zertifizierte F400- / C4-Anwendungen wie Entrauchungs- und Brandgasventilatoren. Darüber hinaus können kleinere Baugrößen des Slight als Surrogat für weniger energieeffiziente vorwärtsgekrümmte Laufräder eingesetzt werden. Mit dem Slight liefert punker eine zukunftsfähige Alternative für die Baureihen HLR70, R67/75, R69L1, R63B1.

In den kommenden Monaten wird das punker Produktportfolio weiter optimiert und konsolidiert, damit unsere Kunden auch in Zukunft jederzeit die bestmögliche Lösung für ihre Standard- und Hightechanwendungen erhalten.

Damit Sie nicht lange nach der für Ihre Anwendung besten Baureihe suchen müssen, haben wir unsere Ventilatorradbaureihen – altbekannte wie neu-entwickelte – und ihre wichtigsten technischen Eigenschaften in einer übersichtlichen interaktiven Baureihen-Branchen-Matrix für Sie strukturiert.

Die punker Welt der Lufttechnik auf einen Klick:

Per Klick auf die Produktnamen werden die technischen Eigenschaften der Baureihe eingeblendet.

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puncat WEB

Unsere puncat-Software zur Auslegung von Ventilatorrädern ist ein wichtiges Tool für unsere Kunden, Interessenten und unseren Vertrieb. Nach 20 Jahren im Einsatz wurde es nun Zeit, puncat fit für die Zukunft – und das Web – zu machen.
Die letzte Version der puncat Software im Einsatz

Die letzte Version der puncat Software im Einsatz

Seit fast 20 Jahren bieten wir unseren Kunden die Software „puncat“ als Hilfsinstrument zur optimalen Ventilatorlaufradwahl an. Bis zum heutigen Zeitpunkt sind unzählige Versionen an unsere Kunden weltweit auf Floppy-Disk, CD-ROM, DVD, USB-Stick und als Direktdownload zur Verfügung gestellt worden. Innerhalb dieses Zeitraums  wurden neue Baureihen ergänzt, alte Baureihen deaktiviert, Datenblätter und Performancedaten aktualisiert, um unseren Kunden zu jedem Zeitpunkt die optimalen Lösungen anbieten zu können.

Diese Vorgehensweise birgt aber auch Risiken: So wurde ich kürzlich bei einem Kundenbesuch mit einer puncat CD-ROM (Version 3.0) aus dem Jahr 2006 konfrontiert und sollte dem Kunden erklären, wo die automatisierte ErP-Berechnung gesteuert und ausgelesen wird. Wir sind dann umgehend auf unserer Website gegangen wo sich der Kunde registriert hat und anschließend die aktuelle puncat Version 4.7.6.1 heruntergeladen und installiert hat. Jetzt hat der Kunde nicht nur Zugang zur ErP-Berechnung, sondern auch zur aktuellsten Datenbank mit den besten Lösungen. So wie diesem Kunden ging es sicher einigen weiteren puncat-Nutzern, die aus unterschiedlichsten Gründen nicht die aktuellste Version der Auslegungssoftware installiert haben.

Um unseren Kunden einen noch besseren Service und vor allem immer aktuelle Produkte und Messdaten bieten zu können, haben wir uns Ende 2015 mit alternativen Lösungen für den puncat auseinandergesetzt, die mit dem aktuellen Stand der Technik realisierbar sind. Wir waren der einstimmigen Meinung: Eine webbasierte Lösung muss her!

Schon im Projekt-Kick-Off mit unserer Webagentur wigital GmbH und dem Schöpfer der puncat Software, der Kirsten Controlsystems GmbH, wurde klar: wenn wir uns schon an die Arbeit machen, dann doch richtig. Und so entstand das heute live gegangene puncat WEB mit vielen neuen Features:

  • jederzeit aktuell und weltweit verfügbar
  • dank Responsive Design nutzbar auf Desktop, Tablet, Smartphone und Co.
  • ein aufgeräumtes Erscheinungsbild in Anlehnung an das Corporate Design der punker Group
  • eine intuitive und einfache Bedienung
  • Filterfunktion nach Branche, Baureihe und Einsatztyp
  • Priorisierung der Ergebnisliste nach verschiedenen Kriterien wie kleinster Raddurchmesser oder geringste Wellenleistung
  • Berücksichtigung der ErP-Konformität
  • neue Messdaten: unser Labor hat Anfang des Jahres unzählige Messungen durchgeführt, um die Datenbank auf den neuesten Stand zu bringen

Wir sind stolz darauf Ihnen den ersten internetbasierten Laufradkatalog von punker präsentieren zu können. Erforderlich ist nur eine kurze Registrierung auf unserer Webseite (falls Sie nichpunk_puncat_online-banner_dt_203x230pxt bereits registriert sind) und schon können Sie sich in der Vielfalt unserer überragenden und effizienten Laufräder umsehen. Ich bin mir sicher: Auch für Sie ist etwas dabei!

Falls dies aber dennoch mal nicht auf den ersten Klick der Fall sein sollte: Keine Angst, wir haben sicherlich im Hintergrund noch die ein oder andere Speziallösung, die optimal zu Ihrer Applikation passen wird.
Bitte sprechen Sie uns hierzu direkt an. Wir werden Ihr Anliegen umgehend bearbeiten und Sie schnellstmöglich kontaktieren.

Jetzt wünsche ich Ihnen viel Spaß mit unserem neuen puncat WEB!

Bitte beachten Sie, dass alle früheren Versionen der puncat Software ab sofort ungültig sind.

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Die neue D-Serie

Ausdauer und Effizienz – Dies sind nicht nur Eigenschaften unserer punker Laufräder, sondern sie zeichnen auch unser gesamtes Team aus. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, jedes noch so gute Produkt weiter zu optimieren. So entstand auf Basis der ehemaligen R63D-Räder eine neue, hocheffiziente Ventilatorrad-Familie mit integrierter Diffusortechnologie – kurz: die „D-Serie“.

Diese Baureihe, speziell entwickelt für freilaufende Ventilatoren, ist in ihren Leistungsparametern mehr als „state of the art“. Mit einem statischen Wirkungsgrad von bis zu 75% ist sie optimal geeignet, um die Energieeffizienzvorgaben unserer Kunden auf der Anlagen- und Ventilatorenseite – z.B. im Rahmen der ErP-Richtlinie –  zu erfüllen. Und auch die Wirtschaftlichkeit halten wir für unsere Kunden immer im Blick. Deshalb hat unser R&D-Team jedes der drei Modelle der D-Serie auf eine enorme Festigkeit bei optimalem Materialeinsatz getrimmt:

  • punk-2016-015_d-serie_online-banner_203x230px_160928_v02Das Dlight aus Aluminium ist im Durchmesserbereich von 225-630 mm in gerollter Ausführung verfügbar. Der Haupteinsatzbereich des Dlight ist der Druckbereich von 1.000 bis 1.500 Pa bei Umfangsgeschwindigkeiten bis 55 m/s. Dieses Rad behauptet sich optimal gegenüber den bereits im Markt erhältlichen Wettbewerbsprodukten.
  • Das Dclassic arbeitet optimal in einem statischen Druckbereich von 1.500 bis 2.500 Pa und ist verfügbar in einem Durchmesserbereich von 225-1.000 mm. Diese geschweißte Stahlausführung mit einer maximalen Umfangsgeschwindigkeit von 75 m/s wird standardmäßig pulverbeschichtet und mit dem bewährten Taperlock Befestigungssystem ausgestattet.
  • Die Diffusor-Baureihe wird komplettiert durch das Dprime aus Aluminium für den Leistungsbereich von 2.500 bis 4.000 Pa, welches dank profilierter Schaufelgeometrie eine weitere Optimierung hinsichtlich der Akustik erfahren wird. Dieses Rad befindet sich zur Zeit in der Prototypen-Phase und wird der Öffentlichkeit im Frühjahr 2017 vorgestellt.

Als Vertriebsleiter der punker Gruppe bin ich überzeugt, dass wir mit dieser neuen Baureihenfamilie in der kompletten Breite Produkte zur Verfügung stellen, die unseren Kunden die Möglichkeit geben, den heutigen Anforderungen an Energieeffizienz aber auch den damit verbundenen Kosten gerecht zu werden. Mit den drei Modellen light, classic und pro ist die D-Serie extrem vielseitig einsetzbar und vereint viele Vorteile in einer Produktfamilie: super leise, absolut effizient, extrem robust, erstaunlich klein und überaus leicht.

Ich freue mich darauf, Ihnen im persönlichen Gespräch die Vorteile dieser neuen Radbaureihe aufzeigen zu können. Gelegenheit dazu bietet sich zum Beispiel auf der AHR Expo in Las Vegas oder bei der ISH in Frankfurt. Oder setzen Sie sich gerne schon heute mit unserem Vertriebsteam in Verbindung.

An dieser Stelle möchte ich dem gesamten punker-Team für das  „miteinander“ bei der Entwicklung dieser ausgezeichneten Produkte meinen herzlichen Dank aussprechen.

 

Entdecken Sie die neue D-Serie auf den folgenden Messen:

AHR Expo Las Vegas
International Air-Conditioning, Heating, Refrigerating Exposition
ahrexpo_201730. Januar bis 01. Februar 2017
Sie finden uns an Stand C1832

Hören Sich sich auch unseren Vortrag im New Product & Technology Theater an:
“Increasing Fan Wheel Efficiency with New Diffuser Technology“
Date/Time: Monday, 1/30/2017 – 3:15 pm
Location: Theater B

ish_2017_r2ISH Frankfurt
Weltleitmesse Erlebniswelt Bad, Gebäude-, Energie-, Klimatechnik, Erneuerbare Energien
14. bis 18. März 2017
Sie finden uns in der Halle 11.1, Stand C28

Lösungen Miteinander

European Project Semester – Willkommen bei punker!

Das Sommersemester 2016 nutzen 5 Studierende aus Portugal, USA, Spanien, Polen und Deutschland um im Rahmen des European Project Semester (EPS) das Leistungsspektrum des punker Produktportfolios unter die Lupe zu nehmen und Optimierungsansätze zu entwickeln.

Das EPS ist ein Programm welches von 16 europäischen Unis angeboten wird. In Gruppen von 3 bis 6 Studenten aus aller Welt werden interdisziplinäre Projekte bearbeitet und ein großer Abschlussbericht erstellt, der als Bachelor-Thesis anerkannt wird.

Einige Projekte werden in Kooperation mit einem Unternehmen durchgeführt. Das heißt die Studenten werden von einem echten Unternehmen mit einem echten Projekt beauftragt – wie in unserem Fall.

Um die Projekte erfolgreich bearbeiten und die Unternehmen professionell beraten zu können, brauchen die Studenten natürlich einige wertvolle „Skills“. Diese werden ihnen in einer Reihe von Seminaren und Tutorials zu den Themen Projektmanagement, Marketing und Marktforschung und Kommunikation vermittelt.

Beim EPS dreht sich alles um Team Work – und damit das in einem Team aus international und interdisziplinär zusammengewürfelten Studenten auch klappt, gibt es vorab natürlich auch einige Übungen in Sachen interkulturelles Management, Konfliktmanagement und Sprachen.

In Deutschland wird das EPS seit 2008 von den Fachbereichen Maschinenwesen und Wirtschaft der Fachhochschule Kiel angeboten. In diesem Jahr hat punker ein Projekt beigesteuert: die Studenten sollen das Produktportfolio kritisch auf Standardisierungspotenziale untersuchen und dabei Fragen klären wie

  • Wie viele verschiedene Ventilatorrad-Designs würden benötigt, um unseren Kundenstamm effizient bedienen zu können?
  • Welche vorhandenen Designs würden eine gute Grundlage bieten?
  • Welche vorhandenen Designs würden das breiteste Bedarfsspektrum abdecken?
  • Wie können Entwicklungs- und Produktionsprozesse von einer Standardisierung profitieren?

„Unsere“ EPS-Studenten Ali, Aleksandra, Abel, Ana und Erin studieren Internationales Vertriebs- und Einkaufswesen, Business and Technology, Mechanical Engineering, Industrial Design Engineering bzw. Engineering Management und sind damit wohl das perfekte Team für dieses Projekt. Wir freuen uns riesig auf ihren Input und sind gespannt auf die kommenden Monate. Über die Fortschritte des Projekts halten wir Sie / Euch natürlich hier auf dem Laufenden.

Lösungen

Industrie 4.0

An der Schlagzeile Industrie 4.0 kommen wir nicht mehr vorbei. Aber was heißt Industrie 4.0 und was bedeutet das für uns?

Die Digitalisierung schreitet in allen Lebensbereichen fort. Nicht nur im Internet erleben wir die Digitalisierung, sondern auch in unserem Zuhause, im Auto und im Unternehmen. Hier ist es heute selbstverständlich, via E-Mail zu kommunizieren, mit Voice over IP (VoIP) zu telefonieren, die Auftragsabwicklung im ERP-System voll digital und ohne Papier aufheben zu müssen und über Internetportale Bestellungen mit Kunden oder Lieferanten abzuwickeln. In der Produktion haben wir seit langem NC- und CNC-Steuerungen für einzelne Werkzeugmaschinen oder ganze Fertigungsinseln  oder -zellen. Es wäre doch fantastisch, wenn die Maschinen untereinander bzw. mit dem ERP oder dem Zeiterfassungssystem kommunizieren würden, denn dann gäbe es viel weniger Missverständnisse, Lauf-, Such- und Telefonierbedarf, um den Produktionsfluss aufrecht zu halten und zu steuern. Eigentlich alles ganz einfach.

In der Produktion kommen jedoch schnell die Unzulänglichkeiten der Kommunikation der CNC-Maschinen untereinander und mit dem ERP zu Tage. Die Steuerungen kommen aus anderen Entwicklungswelten: CNC-Steuerungen müssen in Echtzeit Vorschub- und Spindelantriebe steuern oder mehrachsige Roboter hochkomplexe Bewegungen beim Schweißen ausführen lassen. Die verschiedenen digitalen Welten können nicht miteinander kommunizieren, da die aus der PC- und Netzwerktechnik bekannten Standards und Schnittstellen in den Echtzeitsteuerungen nicht bekannt bzw. nicht standardisiert sind.

Gäbe es diese Standards, könnten aus einem Sensor, der z.B. mit integrierter Temperaturkompensation zur Lageermittlung einer Drehachse genutzt wird, auch über eine WLAN-Schnittstelle die Temperatur zur Beurteilung des Maschinenverschleißes abgerufen werden. Dass das heute nicht so einfach geht liegt an fehlenden Standards bzw. fehlenden Schnittstellendefinitionen, die neben der Hardware auch die Kommunikationsprotokolle umfassen. Diese Standardisierungen treibt das Industrie 4.0 Consortium voran mit dem Ziel, Prinzipien aus der IT der Bürokommunikation und des Internets auf die Industrie zu übertragen. Ein langwieriges, aber sehr lohnendes Unterfangen. Kommunikationsschnittstellen aus der Internet- und Automobiltechnik sind preiswerte Massenware, die es auch im industriellen Umfeld zu nutzen gilt.

Industrie 4.0 ist für mich ein Schlagwort, dass für die gemeinsame Anstrengung steht, die digitale Kommunikation – oder die Digitalisierung – entlang der industriellen Wertschöpfungskette transparenter, effizienter und kostengünstiger zu machen. Ein Weg, den wir bereits gehen und dessen Potenzial jeder sieht. Es müssen z.B. keine Arbeitspapiere mehr gedruckt werden, da diese auf Bildschirmen am Arbeitsplatz zu sehen sind; der Weg zur Stempeluhr entfällt, da die Maschine automatisch die Zeiten erfasst; eine Maschine teilt selbstständig dem Wartungsteam mit, dass in Kürze bestimmte Bauteile ausfallen werden. Technisch heute schon alles möglich, aber viel zu teuer und zu komplex, da die Standards fehlen.

Industrie 4.0 hilft uns, nicht wertschöpfende Tätigkeiten im Sinne des Kunden weiter zu eliminieren und uns mehr auf den Kundennutzen zu fokussieren. Aber Industrie 4.0 erhöht auch die Anforderungen an Kenntnisse von Computern. Also: immer dran bleiben.

Weitere Informationen zum Thema Industrie 4.0 bietet der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) im Forum Industrie 4.0 .

 

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Kunden. Wünsche. punker Lösungen

punker tapping

Auf meinen vielen Reisen quer durch Südwesteuropa spreche ich mit meinen Kunden nicht nur über die bestehende Lieferbeziehung, neue Projekte und Zwischenmenschliches, sondern frage natürlich auch: Was wünscht Du Dir von punker? Anfang 2015 habe ich oftmals das Thema Druckentnahmestellen in unseren Einströmdüsen diskutiert.

Messvorrichtung

 

Über die Druckentnahmestelle in der Einströmdüse kann der Differenzdruck zum statischen Druck in einem Ventilator gemessen werden. Mit Hilfe des k-Faktors (Kalibrierfaktor), der im punker Labor zuvor für jede Baureihe ermittelt wurde und unseren Kunden zur Verfügung gestellt wird, kann so der Volumenstrom in den Kundensystemen elektronisch berechnet und überwacht werden. Die Skizze links zeigt eine solche Messvorrichtung.

 

 

 

Aus den Gesprächen zu den Druckentnahmestellen konnte ich aufgrund der Offenheit meiner Kunden viele interessante Aspekte mitnehmen. Gemeinsames Ziel bzw. Kundenwunsch ist es, hier eine einfache Lösung zu entwickeln, die mit am Markt erhältlichen Messmitteln kombinierbar ist und möglichst reproduzierbare k-Faktoren liefert. Kurz darauf konnten wir schon erste praktische Ansätze mit unseren technischen Abteilungen besprechen.

Wir konnten uns schnell intern auf eine Lösung mit sogenannten Blindnietmuttern mit M5-Innengewinde aus Aluminium einigen. Diverse Produktionstest für die Prozesssicherheit und Messungen zur k-Faktor-Bestimmung wurden erfolgreich durchgeführt, sodass jetzt nach wenigen Wochen eine serienreife und sofort verfügbare Lösung für unsere Kunden weltweit zur Verfügung steht.

Neben der Frage der technischen Umsetzung der Druckentnahmestelle wurde auch oft diskutiert, ob eine oder mehrere Entnahmestellen nötig sind. Mit dieser Frage haben sich auch unsere Labor- und Qualitätsingenieure beschäftigt und dazu diverse Versuche und Messungen durchgeführt. Das Ergebnis: Natürlich haben wir insbesondere bei den kleinen Laufraddurchmessern erhöhte Strömungsgeschwindigkeiten, die auch mal an der einen oder anderen Stelle turbulent werden können. Jedoch zeigen die Untersuchungen unserer Entwicklungsingenieure, dass eine Druckentnahmestelle vollkommen ausreichend ist.

Die neue Druckentnahme-Lösung „punker tapping“ ist ab sofort für die Einströmdüse ED11 verfügbar. Weitere technische Informationen finden Sie auf der Produktseite R63D-HVAC und in den folgenden technischen Datenblättern:
1) Datenblatt ED11
2) Datenblatt k-Faktor R63D-HVAC mit ED11
3) Datenblatt R63D-HVAC

Lösungen Märkte

Energieeffizienz – Neuland für die HVAC-Industrie der USA

Am 16.11.2015 werde ich meine Arbeit bei punker LLC in Hickory, USA aufnehmen. Nach 2 ½ monatiger Einarbeitungszeit in Eckernförde werde ich als Area Sales Manager North, Central and South America unser USA-Team tatkräftig unterstützen.  Im Oktober habe ich 2 Wochen bei punker in den USA verbracht und habe unter anderem mit Ryan Kilkelly, dem Managing Director von punker LLC, das Annual AMCA Meeting in Kalifornien besucht.

AMCA (Air Movement and Control Association) ist der führende Industrieverband für Klima- und Lüftungsbau in den USA. Regelmäßig treffen sich alle einflussreichen Marktteilnehmer um über Innovationen und Veränderungen des Marktes zu diskutieren. Das diesjährige Meeting stand unter dem Zeichen der Energieeinsparung und Energieeffizienz.  Wenn die amerikanische Politik über das US-Energieministerium DOE (U.S. Department of Energy)  ein Programm für Energieeffizienz verabschiedet hat, werden viele amerikanische Unternehmen aus dem Bereich HVAC (Heating, Ventilation and Air Conditioning) Neuland betreten.

Obwohl bisher noch kein einheitlicher Standard oder endgültige Richtlinien in Washington festgelegt wurden,  geht man davon aus, dass bis 2019 die Energieeffizienz in der HVAC-Industrie um 20% verbessert werden muss. Auch wurde von der amerikanischen Regierung bereits ein Subventionsprogramm für energiesparende Industrieapplikationen in Höhe von 9 Milliarden US-Dollar beschlossen. Alle Produkte, mit denen sich Hersteller für dieses Programm bewerben möchten, müssen zunächst vom DOE zertifiziert werden. Allerdings hat man auch hier noch keine Standards festgelegt. Als Interessensvertretung der Industrie wird AMCA in den kommenden Monaten gemeinsam mit der Regierung Standards erarbeiten und verabschieden.

Da wir uns in Europa bereits seit Jahren mit dem Thema Effizienz und Energieeinsparung beschäftigen, können wir auf einen Wissensvorsprung gegenüber amerikanischen Unternehmen zurückgreifen. Mittelfristig wird sich die Marke punker als Hersteller von energieeffizienten Ventilatorenrräder in den USA etablieren. Dazu müssen wir auch ein Umdenken in unserem Selbstverständnis zulassen, denn Technologien die wir in Europa seit Jahren in der Rädertechnik verwenden und als Standard bezeichnen, sind in den USA eine Innovation und werden als solche vermarktet werden.

Für die Zukunft sind wir in den USA daher sehr gut aufgestellt. Speziell mit unseren neuen Baureihen für HVAC-Anwendungen werden wir die neuen Anforderungen des amerikanischen Marktes zu 100% erfüllen können.