Miteinander Qualität

Wissensmanagement als Gemeinschaftsaufgabe

Warum haben Organisationen auch heute noch Probleme mit der Ressource Wissen, wenn wir Menschen doch bereits seit Jahrtausenden erfolgreich Wissensmanagement betreiben? Daten, Informationen und Wissen blieben in der Menschheit über viele Generationen erhalten, und das selbst in Zeiten, in denen es noch kein Papier gab, in denen Geschichten gemeinschaftlich am Lagerfeuer oder einfach nur von Eltern an ihre Kinder oder von Meistern an ihre Lehrlinge weitergegeben wurden. Über die Qualität der Methoden lässt sich dabei streiten, denn im Sinne von „Stille Post“ blieb bei Erzählungen oder gar Höhlenmalerei sicherlich einiges auf der Strecke. Aber im Grunde finden wir seit jeher einen Weg, Wissen zu bewahren und für die nächste Generation in zweckmäßiger Weise zugänglich zu machen.

Wo liegt denn jetzt aber das Problem?

Das Problem ist, dass sich Organisationen meist nicht sicher sind, welches Wissen bei ihnen vorhanden ist bzw. vorhanden sein sollte und was zu tun ist, um dieses Wissen zu generieren. Vorhandenes Wissen wird unkoordiniert und unübersichtlich an verschiedenen Speicherorten und vielleicht sogar mit verschiedenen Technologien abgelegt, sodass es im Nachhinein kaum wiederzufinden ist. Ablageprozesse und die Generierung von Wissen sind nicht nachvollziehbar und Verantwortlichkeiten nur mäßig geregelt. Entgegen des Trends zu „schlankeren“ Organisationen und moderner elektronischer Möglichkeiten verschwenden wir heute nach wie vor etwa 25 Prozent unserer Arbeitszeit mit dem Beschaffen und Konservieren von Informationen. Und dennoch nehmen wir beim Verlassen des Unternehmens einen Großteil des Know-hows mit, sodass dieses für den Rest der Organisation verloren ist.

Und was kann man dagegen tun?

Bei punker gibt es einen ganz klaren Weg: Wo heute Dokumente und Informationen klassisch in Ordnern „versteckt“ werden, soll es für die Zukunft ein klar strukturiertes, für jeden zugängliches, leicht verständliches und bereichsübergreifendes Wissens- und Informationsmanagementsystem geben. Weg von alten Strukturen hin zu einer interaktiven Informationsquelle, an deren Erstellung sich alle Mitarbeiter aktiv beteiligen können und sollen. Es geht darum, die benötigten Informationen zukünftig schneller und einfacher finden zu können, um am Ende mehr Zeit für die Nutzung und Vermehrung dieses Wissens zu haben. Dabei werden weltweit alle Standorte durch verschiedene Sprachoptionen miteinander verknüpft, sodass zum Beispiel Prozesse durch direktes Feedback ohne Zeitverlust optimiert oder Fortschritte interner Projekte quasi „online“ dokumentiert werden können. Auf diese Weise wird die interne Kommunikation enorm erleichtert.

Das Grundgerüst für ein solches Unternehmens-Wiki wird bei punker in den nächsten Wochen aufgebaut. Danach ist es an uns allen, dieses System mit den für uns erforderlichen Informationen zu „füttern“, um für die Herausforderungen, die der demografische Wandel und die zunehmende Globalisierung mit sich bringen, gut gerüstet zu sein.

Über dieses wissen- und wertschöpfende Projekt halten wir Sie natürlich hier auf dem punker Blog auf dem Laufenden.

Weiterführende Links:

orgavision – Software für QM & Unternehmensdokumentation, die bei punker eingesetzt wird:
www.orgavision.de

Blogbeitrag zum Thema Unternehmens-Wiki:
http://www.produktmanager-blog.de/wikis-im-unternehmen-anwendungen-loesungen-und-vorgehen/

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1 Kommentar

  • Antworten
    Ines Ullrich
    22. Juni 2016 um 10:57

    Liebes punker-Team,

    wir freuen uns, dass wir Sie beim Aufblühen Ihres Wissensmanagements begleiten werden!

    Herzliche Grüße aus Berlin sendet
    das orgavision Team

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