Miteinander

punker beim Kieler Company Cup

Am 10. Juni 2017 fand das alljährliche Fußballturnier, der Kieler Company-Cup, statt. 40 Unternehmen aus Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und sogar Berlin spielten über eine Gruppenphase und ein KO-System den Sieger der Unternehmen aus. Für punker seit ein paar Jahren ein jährlicher Zeitvertreib. Viele Aktivitäten wie z.B. Bubble-Fußball, Torwandschießen und Geschwindigkeitsschießen konnte man neben dem Turnier ebenso bestreiten.

Das 10-Mann-Team unter der Leitung von Thomas Ungibauer stand erst am Samstagmorgen fest. Kurzfristige Absagen mussten durch Gastspieler oder spontane Kollegen kompensiert werden.

Das Team bestand aus den punker-Mitarbeitern:

  • Thomas Ungibauer
  • Sascha Gruner
  • Steffen Peplau
  • Leif Wegner
  • Kevin Salten
  • Ole Holst
  • Tore Peetz
  • Niklas Zöchling

und den Gastspielern

  • Dominik Diebel
  • Jan Mielchen

Bei allen Telefonaten, die in der kurzen Zeit noch geführt wurden, hat sich niemand um einen Fußball und Torwarthandschuhe erkundigt. Da wir ein Teil des qualitäts- und lösungsorientierten Vorwärtsdenkers sind, konnten wir Vorort das Material von einem anderen Team leihen. Wir haben vorher keine Trainingseinheit gehabt.

Beim Aufwärmen und gerade im 1. Spiel konnte man das gut beobachten. Niemand wusste so richtig, wer auf welcher Position das Beste aus sich herausholen kann. Folgerichtig ging das Spiel 3:1 verloren.

Durch ein paar taktische Änderungen konnten wir das 2. Spiel souverän mit 5:0 gewinnen, in dem Leif Wegner ein schönes Kopfballtor erzielte. Eine Erleichterung und große Freude war bei allen zusehen, als das Eis gebrochen wurde. Der erste Sieg, der erste „Dreier“, wie man das in der Fußballsprache sagt. Nun konnte uns niemand mehr aufhalten und der Pokal war zum Greifen nahe, ehe wir die letzten beiden Gruppenspielsiege jeweils in den letzten Minuten vergeigten und „nur“ zwei Unentschieden verzeichnen konnten (2:2 und 2:2). Endstand nach der Gruppenphase: 4. Platz. Qualifiziert für den Challenge-Pokal. Na immerhin.

Das Achtelfinale war sehr spannend. Beide Mannschaften ließen in der Vorrunde Kraft und Energie und nach 12 Minuten Spielzeit konnte kein Gewinner ermittelt werden. Ein 9-Meter-Schießen musste die Entscheidung bringen.

Nachdem ich als 1. Schütze den Ball ganz locker rechts oben in den Giebel  bugsiert hatte, schlotterten Tore Peetz als 5. Schütze schon die Knie. Ein kleiner Spaß meinerseits, dass ein Schuss in den Winkel ein sicheres Tor nach sich zog, konnte Tore nicht beruhigen. Steffen Peplau als 2. Schütze verwandelte nicht. Glücklicherweise hatte der Schiri den Ball nicht freigegeben, sodass Steffen eine 2. Chance erhielt. Sein Schuss folgte meinem ganz locker oben rechts in den Giebel. Ole Holst durfte als Nicht-Torwart sich auszeichnen und vollbrachte beim 2. 9-Meter des Gegners eine Glanzparade. Der Gegner Rono Maschinenbau hatte sich über die Wiederholung so mokiert, dass ein Spieler die rote Karte bekam, sodass unser dritter verwandelter 9-Meter von Jan die Entscheidung einbrachte.

Tore musste als 5. Schütze nicht mehr antreten. Wir hatten das Viertelfinale erreicht.

Wir wären nach den anstrengenden Spielen und der Hitze auch froh gewesen, wenn das Turnier zu Ende gewesen wäre. Aber nein, wir mussten  nochmal ran. Dieses Mal gegen Fa. Tischendorf. Wir verloren 3:2. Das Spiel war wie die meisten zuvor spannend und ausgeglichen. Als fairer Verlierer räumten wir das Spielfeld, zogen uns erleichternd um und verabschiedeten uns um 17:00h Ortszeit ins weitere Wochenende.

Das Turnier gewann der Abfallwirtschaftsbetrieb Kiel. Im Finale bezwang das Unternehmen das Team von der Andreas Paulsen GmbH mit 2:0. Den Challenge-Pokal sicherte sich die BSG Landesregierung.

Das Fazit:

Im Vordergrund dieses Teamwettbewerbs lag ganz klar der Spaß. Davon hatten wir eine Menge. Wir haben gute und spannende Spiele gezeigt und schließlich sogar Sympathisanten aus Berlin dazugewonnen. Eine 90-minütige Pause war gefühlt zu lang, wir konnten uns dennoch abhelfen, in dem wir „isotonische Getränke“ organisierten.

Frei nach dem Motto: „Akzeptiere die Situation und mache das Beste daraus.“

 

Mit sportlichen Grüßen

Niklas Zöchling

Miteinander

Willkommen im echten Norden – punker begrüßt Praktikanten mit Fluchterfahrung

Im Rahmen des p³ – punker Praktikanten Programm begleiten die 22 punker-Auszubildenden jeweils zwei Wochen lang einen Praktikanten oder eine Praktikantin, die nach der Flucht aus ihren Heimatländern in Eckernförde und Umgebung ein neues zu Hause gefunden haben. Heute haben wir die ersten sechs Praktikanten bei uns willkommen geheißen.

Typisch Deutschland könnte man sagen – nach der Begrüßung durch unsere Ausbildungsleiterin Svenja Wriedt gab es erst einmal eine Unterweisung in Sachen Sicherheit bei der Arbeit, die sogenannte UVV – Unfallverhütungsvorschriften. Nach diesem Pflichtprogramm ging es mit der Vorstellungsrunde weiter. Jeder Azubi und jeder Praktikant hat kurz etwas zu sich erzählt und aufgeschrieben, was ihm oder ihr bei der Arbeit besonders wichtig ist. Da haben wir die ersten Gemeinsamkeiten gefunden –  wir sind uns alle einig, dass nette Kollegen und Spaß das A und O sind, um sich bei der Arbeit wohl zu fühlen. Aber auch auf Genauigkeit und Sicherheit wird großen Wert gelegt. Nachdem unsere Gäste mit Sicherheitsschuhen ausgestattet wurden, starteten wir auf einen Rundgang durch die Firma mit unserem Betriebsleiter Markus Oberle. Die sechs Praktikanten haben die Gelegenheit genutzt, Herrn Oberle Fragen zu unseren Produkten und auch unseren Fertigungsautomaten zu stellen und waren beeindruckt als sie erfuhren, dass  die Automaten fast ausschließlich von punker-Mitarbeitern entwickelt und gebaut werden. Um die vielen neuen Eindrücke erstmal verdauen zu können, haben wir den ersten Tag bei punker kurz gehalten und unsere Praktikanten gegen Mittag in den ersten Feierabend geschickt. Morgen früh geht es dann richtig los.

Jeder von uns Azubis betreut und begleitet seinen Gast während des gesamten Aufenthaltes in der Funktion eines Paten. Das sozial-integrative Praktikum soll Antworten finden auf die Frage „Wie funktioniert das Arbeiten in Deutschland und speziell in einem produzierenden, mittelständischen Unternehmen?“ und natürlich helfen, einen Job in der neuen Heimat zu finden. Beim Durchsehen der Bewerbungen fiel uns schnell auf, dass viele Bewerber  fachliche Qualifikationen und Berufserfahrung mitbringen, die sehr gut zu punker passen. Entsprechend haben wir sie natürlich  in bestimmte Unternehmensbereiche eingeteilt, in denen sie diese Fähigkeiten und Erfahrungen einbringen können. Herr Ambesajur Desale Asfaw aus Eritrea macht gerade seinen Gabelstaplerführerschein und freut sich auf die Arbeit in unserer Logistik, wo er seine Fahrkünste nach bestandener Prüfung gleich austesten will. Ich selber betreue Herrn Nosheirwan Omar während seines Praktikums bei punker. In seiner Heimat in Syrien hat er als leitender Ingenieur gearbeitet und freut sich, dass sein Titel  gerade letzte Woche von der Architekten- und Ingenieurkammer in Schleswig-Holstein anerkannt wurde. In den nächsten zwei Wochen wird er bei  punker Erfahrungen in der Entwicklung, der Technik, der Konstruktion und dem Qualitätsmanagement sammeln und teilen können. Nach Bestehen eines Sprachkurses mit hohem Niveau, hat er vor, bei uns im Norden den Master-Studiengang zu absolvieren.

Unser Personal- und Ausbildungsleiter Felix Hegmann hat dieses Integrationsprojekt treffen als „Willkommensgruß der mittelständischen Wirtschaft im echten Norden für geflüchtete Menschen“ bezeichnet, aber wir sehen es auch als Möglichkeit für uns alle bei punker, den eigenen Erfahrungshorizont zu erweitern und die Sensibilisierung für das Thema Integration zur schärfen. Wir freuen uns vor allem auf den persönlichen Austausch mit unseren Praktikanten und hoffen zum Beispiel zu erfahren, wie sich unser Arbeitsalltag bei punker von dem in der Heimat unserer Praktikanten unterscheidet. Damit auch unsere Kollegen an diesem Projekt teilhaben können, werden wir am Ende des Praktikums gemeinsam mit unseren Gästen einen Erfahrungsbericht für die Mitarbeiterzeitung „aufwind“, die zwei Mal im Jahr von uns Auszubildenden herausgegeben wird, und für den punker Blog schreiben.

Miteinander

Girls‘ Day bei punker

Zum diesjährigen Girls‘ Day besuchten uns heute drei Schülerinnen und lernten einen Tag lang die Arbeit als Elektronikerin bzw. Mechatronikerin bei punker kennen.

Was ist der Girls’ Day?

Am Girls’ Day öffnen Unternehmen, Betriebe und Hochschulen in ganz Deutschland ihre Türen für Schülerinnen ab der 5. Klasse. Die Mädchen lernen dort Ausbildungsberufe und Studiengänge in IT, Handwerk, Naturwissenschaften und Technik kennen, in denen Frauen bisher eher selten vertreten sind. Der Girls’ Day ist das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen weltweit. Seit dem Start der Aktion im Jahr 2001 haben etwa 1,7 Millionen Mädchen teilgenommen.

Was gab es am Girls’ Day bei punker zu erleben?

Unsere Leiterin der Betriebselektrik, Melanie Füg, zeigte den jungen Damen die punker Welt der Lufttechnik. Gemeinsam wurde ein „heißer Draht“ gebaut. Dabei lernten unsere Besucherinnen von zwei Auszubildenden mit Lötkolben und anderen typischen Werkzeugen einer Elektronikerin bzw. Mechatronikerin umzugehen. Das fertige “Bauwerk” durfte selbstverständlich mit nach Hause genommen werden.

Welche Berufe lernten die Mädchen bei punker kennen?

Bei punker werden rund 50 verschiedene Berufe ausgeübt. Am Girls‘ Day lag der Fokus auf dem Beruf der Elektronikerin bzw. Mechatronikerin. Sie bauen bei punker elektrische, elektronische und mechanische Bauteile mechatronische Systeme. Dazu gehört sowohl das Auswerten von Schaltplänen, als auch das von Konstruktionszeichnungen. Die Wartung und Instandhaltung gehört ebenfalls zum Aufgabenfeld der Mechatronikerin / Elektronikerin. Zu den potenziellen Einsatzbereichen bei punker zählen der Werkzeugbau, die Forschung & Entwicklung, das Qualitätsmanagement oder die Elektro-Abteilung. Der typische Ausbildungsweg für diese Berufe ist die duale Berufsausbildung zur Mechatronikerin bzw. zur Elektronikerin für Betriebstechnik bei punker oder ein Studium der Elektrotechnik bzw. der Mechatronik.

Wie geht es nach dem Girls’ Day weiter?

Wenn unsere Besucherinnen nach dem Girls’ Day noch mehr über die Arbeit bei punker erfahren wollen, bieten wir Ihnen die Möglichkeit eines Schülerpraktikums an. Das ist die beste Gelegenheit um sich gegenseitig besser kennen zu lernen und herauszufinden, ob ihnen eine Ausbildung bei punker gefallen könnte.

Mehr Infos gibt es auf der Website des Girls‘ Day.

Qualität

WikiWiki

Bereits zum vierten Mal fand vor einigen Tagen das jährliche Anwendertreffen der orgavision GmbH in Berlin statt. Auf besondere Einladung durfte ich auf dieser Veranstaltung mit über 120 Teilnehmern in einem Gastvortrag unsere Erfahrungen zum Thema Wissensmanagement vorstellen.

Seit einigen Monaten setzen wir bei uns die Software der orgavision GmbH ein, um unser Organisationshandbuch zu erstellen und für alle Mitarbeiter zugänglich zu machen. Bei dieser Software handelt es sich um ein sogenanntes Wiki. Der Begriff, der den Meisten von uns wohl durch die Internetplattform Wikipedia bekannt sein dürfte, stammt aus dem Hawaiianischen und bedeutet schnell oder in der obenstehenden Doppelung „wikiwiki“ sehr schnell. Wie schon in einem früheren Blogbeitrag berichtet hatten wir uns im Zuge einer Masterarbeit zum Thema Wissensmanagement für die Einführung einer solchen Software entschieden und ihr den Namen pia als Abkürzung für die punker.info.app gegeben.

Auf dem Anwendertreffen wurde abermals das rege Interesse am Thema Wissensmanagement deutlich. Viele gut besuchte Vorträge beschäftigten sich mit der Herausforderung, wie eine Organisation verhindern kann, dass Wissen verloren geht, wenn zum Beispiel langjährige Mitarbeiter in Rente gehen oder die auf uns einwirkende Informationsflut immer weniger Zeit für die Dokumentation von wirklich Wissenswertem lässt. Gleichzeitig rückt verstärkt ins Bewusstsein, dass der Faktor Wissen im globalen Wettbewerb immer mehr an Bedeutung gewinnt. Nicht zuletzt deshalb widmet die ISO9001 in der neuesten Fassung dem Thema „Wissen  der Organisation“ einen eigenen Unterabschnitt und stellt erstmals die Anforderung an einen bewussten Umgang mit Wissen:

„Die Organisation muss das Wissen bestimmen, das benötigt wird, um ihre Prozesse durchzuführen und um die Konformität von Produkten und Dienstleistungen zu erreichen. Dieses Wissen muss aufrechterhalten und in ausreichendem Umfang vermittelt werden. Um sich ändernde Erfordernisse und Trends zu berücksichtigen, muss die Organisation ihr momentanes Wissen betrachten und muss bestimmen, auf welche Weise das nötige Zusatzwissen erlangt wird oder wie darauf zugegriffen wird.“

Vor diesem Hintergrund soll unsere pia nicht nur bereits vorhandene Informationen speichern und schnell wieder auffindbar machen sondern auch durch aktuelle News, Diskussionsforen und Verweise auf Wissenswertes dazu beitragen, dass das im Hause vorhandene Wissen systematisch weiter ausgebaut wird. Nur so werden wir unseren Kunden auch in Zukunft ein innovativer Partner sein.

Weiterführende Links:

 


www.orgavision.com

qz online: Wissensmanagement für ISO 9001:2015

Miteinander

Weltmarktführer in Louisenlund

Am 06.04.2017 waren wir auf dem ersten Weltmarktführer-Forum im Internat und Ganztagsgymnasium Louisenlund vertreten. Die Veranstaltung würde von der Stiftung Louisenlund und dem Partnerprogramm Schleswig-Holstein. Der echte Norden. organisiert. Es ging darum  jungen Leuten aus Schleswig-Holstein zu zeigen, was für interessante Firmen und Unternehmen  direkt Vorort  den Weltmarkt in ihrem Fachgebiet führen und bereichern.

Fachlich lag der Schwerpunkt des Weltmarktführer-Forums im Bereich MINT – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Vertreten wurde unsere Firma von unserem Ausbildungsleiter Joachim Peetz, unserem Personalleiter Felix Hegmann und den beiden Azubis Marc Ehret und Johanna Kemper.

Jede Firma konnte sich 90 Sekunden lang in einer  Speed-Vorstellungsrunde präsentieren und auf ihren Messestand in der Turnhalle aufmerksam machen, bei uns übernahm Felix Hegmann diese Aufgabe. In der Messezeit suchten viele Schüler unseren Stand auf und wir konnten uns gut präsentieren und den Schülern einiges über punker erzählen. Viele Schüler und auch der ein oder andere Aussteller hatte noch nie etwas über punker gehört, daher waren sie begeistert nach dem wir ihnen erzählt hatten was wir tun und wie gut wir darin sind.

Und so lernt man punker in 90 Sekunden kennen:

Mehr über das erste Weltmarktführer-Forum Schleswig-Holstein:

Landesregierung Schleswig-Holstein: Weltmarktführer werben für MINT-Fächer


Partnerprogramm Schleswig-Holstein. Der echte Norden.

Das Partnerprogramm „Schleswig-Holstein. Der echte Norden.“ ist ein Zusammenschluss von Unternehmen und Institutionen Schleswig-Holsteins, die gemeinsam für den Wirtschafts-, Arbeits- und Lebensstandort stehen und werben. Gemeinsames Ziel ist es, die Wahrnehmung des Landes als attraktiven Wirtschafts-, Arbeits- und Lebensstandort zu steigern und die attraktiven Karrierechancen des schleswig-holsteinischen Mittelstands in den Fokus zu rücken. Qualifizierte Fachkräfte sollen somit langfristig an den Standort gebunden bzw. hinzu gewonnen werden.

www.partner-sh.de

Märkte

ISH 2017 in Frankfurt

Seit über 50 Jahren zählt die ISH als Weltleitsmesse im Bereich innovatives Baddesign, effiziente Klima-, Heiz- und Lüftungstechnik, sowie erneuerbare Energien. Alle zwei Jahre findet diese Messe in Frankfurt am Main statt – wie auch in diesem Jahr. Vom 14.03.2017 bis zum 18.03.2017 präsentierten sich auf dem Messegelände Frankfurt 2.482 Aussteller aus 61 Ländern – darunter auch punker.

Innovativ und effizient – passend zu der neuen Produktfamilie, die wir auf der diesjährigen ISH in Frankfurt präsentierten – die neue D-Serie. Entwickelt für Kunden aus der ganzen Welt. Doch nicht nur die neue D-Serie fand Platz auf unserem Messestand. Wir gaben mit dem Slight einen Ausblick auf die kommende neue Produktfamilie, die S-Serie, welche sukzessive ab Herbst 2017 verfügbar sein soll. Die S-Serie soll perspektivisch mehrere Baureihen für Spiralgehäuse ablösen und somit unser Produktportfolio optimieren und verschlanken.  Außerdem luden wir Besucher unseres Standes ein, puncat WEB, unsere webbasierte Radauslegung, auf dem tablet am Stand auszuprobieren. Für einen Hingucker sorgte der ,,Erlkönig“, welcher einen Ausblick auf die nächste Generation lasergeschweißter, rückwärtsgekrümmter Laufräder gewährt : verbesserte lufttechnische Energieeffizienz und Performance – reduzierter Materialeinsatz – geringere Geräuschentwicklung.

Auch ich, als Auszubildender im Vertrieb und Marketing, durfte die diesjährige ISH besuchen und konnte dabei einige wertvolle Eindrücke gewinnen. Wie präsentieren wir uns und unsere Produkte? Worauf kommt es beim Kontakt mit Personen an, die unseren Messestand besuchen? Wie gestaltet sich der Markt unserer Branche? Wie präsentieren sich unsere Kunden und Wettbewerber ? – Alles Fragen, die sich in der Theorie auch beantworten lassen, jedoch lange nicht so umfangreich und anschaulich wie in der Praxis.

In meiner kurzen Zeit auf der Messe konnte ich mehr Erkenntnisse mitnehmen, als zuvor gedacht. Dies mag aber in erster Linie daran liegen, dass unser anwesendes Team genau erklärte, worauf es ankommt und mir bei einer Führung durch die Messehallen zur Klima-und Lüftungstechnik einen weitreichenden Überblick über die Produkte und die Marktsituation gab. So war es sehr interessant, den Stand von so manchen Unternehmen zu besuchen, die mir zuvor nur vom Papier bekannt waren. Ich konnte einen Einblick in die Produkte der Wettbewerber gewinnen, und zusätzlich zahlreiche Produkte von Kunden anschauen, in denen unsere Räder verarbeitet sind.

 

Märkte

AHR Expo Las Vegas – Energieeffizienz in der Wüste

Ende Januar 2017 stand für punker zum sechsten Mal die Teilnahme an der AHR EXPO, der größten Messe für Klima-, Heizungs- und Kältetechnik auf den amerikanischen Kontinenten, im Terminkalender. Die Vorstellung der hocheffizienten punker D-Serie traf genau ins Schwarze – bei der diesjährigen Messe in Las Vegas war das Thema Energieeffizienz in aller Munde.

Die diesjährige AHR EXPO fand vom 30.01. bis 01.02.2017 im Las Vegas Convention Center statt. Unsere anfänglichen Zweifel, ob Las Vegas sich als Standort für eine Industriemesse eignet, waren schon 30 Minuten nach Eröffnung verflogen. Die große Anziehungskraft von „fabulous Las Vegas“ bescherte der AHR Expo laut Angaben der Organisatoren schon am ersten Tag einen neuen Besucherrekord. Offenbar hatten viele Messebesucher die Gelegenheit genutzt, vorab das Wochenende in der Stadt zu verbringen.

Präsentation der D-Serie

Das machte sich auch schon direkt am Montagmorgen auf unserem Stand in der Central Hall bemerkbar. Unserer Mannschaft, bestehend aus Frank Mueller (Area Sales Manager North, Central and South America), Jürgen Beinke (Director Global Sales) und mir, boten sich sehr viele Gelegenheiten, Besucher für die energieeffizienten Ventilatorräder der D-Serie zu begeistern. Während das Interesse an energieeffizienten Lösungen bei der AHR Expo 2016 in Orlando noch eher verhalten war, schien es in diesem Jahr das Thema zu sein.

Energieeffizienz in aller Munde

Die jährliche Umfrage des ASHRAE Journal (monatlich erscheinendes Magazin der Fachverbands American Society of Heating, Refrigerating and Air-Conditioning Engineers) unter den Messebesuchern bestätigte das große Interesse an energieeffizienten Lösungen: 60,5% der 700 Befragten gaben an, dass Energieeffizienz der wichtigste Aspekt für ihre Kunden ist (davor: 74,2% Verlässlichkeit, 70,4% Kosten). Nur etwa 4% der Befragten gaben an, dass Kunden nicht bereit sind für Energieeffizienz mehr zu zahlen, knapp 80% gaben an, dass die Bereitschaft, mehr zu zahlen in den vergangenen Jahren zugenommen hat, weitere 80% halten auf der Messe bewusst Ausschau nach Produkten, die als „grün“ oder nachhaltig beworben werden. Allerdings fühlt sich nur knapp ein Viertel der Befragten durch staatliche Förderung darin unterstützt, auf energieeffiziente Produkte und Technologien umzusteigen.

Mit unserer Präsentation „Increasing Energy Efficiency with the new punker Diffuser Technology“ im New Product & Technology Theater der AHR Expo konnten Frank Mueller und Jürgen Beinke weiteren Messebesuchern aufzeigen, wie die Ventilatorräder der punker D-Serie dazu beitragen, die Energieeffizienz freilaufender HVAC-Systeme weiter zu steigern und somit Investitions- und Betriebskosten einzusparen.

„Made in the USA“ und „America first“

Neben der Energieeffizienz gab es einen weiteren Aspekt, der unsere Gesprächspartner beschäftigte: die Frage, ob unsere Produkte in den USA gefertigt werden. Schon bei der Messe im Vorjahr haben wir darauf gesetzt zu zeigen, dass wir in den USA produzieren. „Made in the USA“ scheint heute aber noch ein Mal von deutlich größerer Bedeutung zu sein. Nicht zuletzt wird dies sicher auch auf die „America first“-Einstellung der zum Zeitpunkt der Messe erst knappe zwei Wochen amtierenden neuen US-Regierung und deren Aussagen, Strafzölle für bestimmte Importe aus Deutschland einführen zu wollen, geschuldet sein. Aber was auch der Beweggrund für diese Frage war – in jedem Fall erleichtert die Tatsache, dass punker in den USA für die USA produziert ganz entscheidend die Geschäftsbeziehungen in diesem Markt.

Die nächste AHR Expo findet vom 22. bis 24. Januar 2018 in Chicago statt. Wir freuen uns schon jetzt auf Ihren Besuch an unserem Stand 3337!
Miteinander

punker spendet an Hospizverein Dänischer Wohld e.V.

Mit unserer diesjährigen Spende möchten wir den Ende 2012 gegründeten Hospizverein Dänischer Wohld e.V. unterstützen, der ehrenamtlich Betroffenen und deren Angehörigen Lebensbegleitung am Lebensende bietet. Der Verein versteht sich als regionale Bürgerinitiative, die in ihrer Heimat die Hospizarbeit stärken möchte, indem sie sich dafür einsetzt, dass jeder Mensch unter würdigen Bedingungen sterben darf – wenn möglich zu Hause.

Die 30 Hospizbegleiterinnen und –begleiter im Alter von 45 bis 73 Jahren möchten die Menschen in unserer Heimat dabei unterstützen, ihre letzte Lebenszeit so zu verbringen, wie sie es sich wünschen: umsorgt und in vertrauter Umgebung. Das Team begleitet Betroffene und Angehörige zu Hause, in Pflegeheimen oder im Krankenhaus und nimmt sich Zeit für all Ihre Wünsche und Fragen – auf Wunsch auch mehrere Stunden die Woche. Den betroffenen Menschen und Familien entstehen durch die Dienste des Vereins keine Kosten. punker möchte mit der Spende einen Beitrag dazu zu leisten, dass dies weiterhin gewährleistet werden kann.

Am 10.01.2017 wurde die Spende der Vorsitzenden des Vereins, Frau Dr. Friederike Boissevain, überreicht. Im Gespräch mit Frau Dr. Boissevain und ihren ehrenamtlichen Kollegen Gudrun Ehmke und Rolf Holm haben wir  weitere Einblicke in die Arbeit des Hospizvereins gewinnen können und gelernt, dass Einrichtungen wie diese auch langfristig auf Spenden angewiesen sind, um ihre wertvolle Arbeit nachhaltig leisten zu können. In den kommenden Jahren mehr denn je, denn der Hospizverein Dänischer Wohld e.V. plant die Eröffnung eines stationären Hospizes. Gleichzeitig sollen weitere Angebot wie „Sanfte Pfoten“ (Besuchsdienst mit ausgebildeten Hunden für kranke Menschen), das Café Courage (monatliches Treffen für Betroffene und Angehörige, um sich bei Kaffee oder Tee auszutauschen und ins Gespräch zu kommen) oder die Vorsorgeplanung (Unterstützung bei Verfassen einer Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung) weiter zur Verfügung stehen. Da diese Angebote nicht von den Krankenkassen bezuschusst werden, ist die Unterstützung durch Spenden unerlässlich.

Lösungen

puncat WEB

Unsere puncat-Software zur Auslegung von Ventilatorrädern ist ein wichtiges Tool für unsere Kunden, Interessenten und unseren Vertrieb. Nach 20 Jahren im Einsatz wurde es nun Zeit, puncat fit für die Zukunft – und das Web – zu machen.
Die letzte Version der puncat Software im Einsatz

Die letzte Version der puncat Software im Einsatz

Seit fast 20 Jahren bieten wir unseren Kunden die Software „puncat“ als Hilfsinstrument zur optimalen Ventilatorlaufradwahl an. Bis zum heutigen Zeitpunkt sind unzählige Versionen an unsere Kunden weltweit auf Floppy-Disk, CD-ROM, DVD, USB-Stick und als Direktdownload zur Verfügung gestellt worden. Innerhalb dieses Zeitraums  wurden neue Baureihen ergänzt, alte Baureihen deaktiviert, Datenblätter und Performancedaten aktualisiert, um unseren Kunden zu jedem Zeitpunkt die optimalen Lösungen anbieten zu können.

Diese Vorgehensweise birgt aber auch Risiken: So wurde ich kürzlich bei einem Kundenbesuch mit einer puncat CD-ROM (Version 3.0) aus dem Jahr 2006 konfrontiert und sollte dem Kunden erklären, wo die automatisierte ErP-Berechnung gesteuert und ausgelesen wird. Wir sind dann umgehend auf unserer Website gegangen wo sich der Kunde registriert hat und anschließend die aktuelle puncat Version 4.7.6.1 heruntergeladen und installiert hat. Jetzt hat der Kunde nicht nur Zugang zur ErP-Berechnung, sondern auch zur aktuellsten Datenbank mit den besten Lösungen. So wie diesem Kunden ging es sicher einigen weiteren puncat-Nutzern, die aus unterschiedlichsten Gründen nicht die aktuellste Version der Auslegungssoftware installiert haben.

Um unseren Kunden einen noch besseren Service und vor allem immer aktuelle Produkte und Messdaten bieten zu können, haben wir uns Ende 2015 mit alternativen Lösungen für den puncat auseinandergesetzt, die mit dem aktuellen Stand der Technik realisierbar sind. Wir waren der einstimmigen Meinung: Eine webbasierte Lösung muss her!

Schon im Projekt-Kick-Off mit unserer Webagentur wigital GmbH und dem Schöpfer der puncat Software, der Kirsten Controlsystems GmbH, wurde klar: wenn wir uns schon an die Arbeit machen, dann doch richtig. Und so entstand das heute live gegangene puncat WEB mit vielen neuen Features:

  • jederzeit aktuell und weltweit verfügbar
  • dank Responsive Design nutzbar auf Desktop, Tablet, Smartphone und Co.
  • ein aufgeräumtes Erscheinungsbild in Anlehnung an das Corporate Design der punker Group
  • eine intuitive und einfache Bedienung
  • Filterfunktion nach Branche, Baureihe und Einsatztyp
  • Priorisierung der Ergebnisliste nach verschiedenen Kriterien wie kleinster Raddurchmesser oder geringste Wellenleistung
  • Berücksichtigung der ErP-Konformität
  • neue Messdaten: unser Labor hat Anfang des Jahres unzählige Messungen durchgeführt, um die Datenbank auf den neuesten Stand zu bringen

Wir sind stolz darauf Ihnen den ersten internetbasierten Laufradkatalog von punker präsentieren zu können. Erforderlich ist nur eine kurze Registrierung auf unserer Webseite (falls Sie nichpunk_puncat_online-banner_dt_203x230pxt bereits registriert sind) und schon können Sie sich in der Vielfalt unserer überragenden und effizienten Laufräder umsehen. Ich bin mir sicher: Auch für Sie ist etwas dabei!

Falls dies aber dennoch mal nicht auf den ersten Klick der Fall sein sollte: Keine Angst, wir haben sicherlich im Hintergrund noch die ein oder andere Speziallösung, die optimal zu Ihrer Applikation passen wird.
Bitte sprechen Sie uns hierzu direkt an. Wir werden Ihr Anliegen umgehend bearbeiten und Sie schnellstmöglich kontaktieren.

Jetzt wünsche ich Ihnen viel Spaß mit unserem neuen puncat WEB!

Bitte beachten Sie, dass alle früheren Versionen der puncat Software ab sofort ungültig sind.

Partner

Business Skills for Ph.D.s

Wir freuen uns sehr, Teil des Programms “Business skills for Ph.D.s” der Doktorandenvertretung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und dem Bildungscluster opencampus.sh zu sein. Das Programm bietet Doktoranden Einblicke in die Organisation von 8 großen Unternehmen in Schleswig-Holstein und Dänemark.

Vergangenen Freitag, 28. 10.2016, dürften wir 10 Doktoranden an unserem Hauptsitz in Eckernförde begrüßen. punker Geschäftsführer Dr. Henning Bähren stellte unseren Gästen aus Pakistan, Japan und Deutschland die punker Gruppe vor und gab einen Überblick über die Geschichte, das Produktportfolio, Kundenbranchen und die Unternehmensstruktur bevor er die Gruppe durch unsere Fertigungshallen führte. Der vielfältige akademische Hintergrund der Gruppe (von Elektroingenieurwesen, Materialwissenschaften und Biologie bis Wirtschaftswissenschaften) sorgte anschließend für eine interessante und facettenreiche Frage-Antwort-Runde und Diskussion über Themen wie Lean Management bei punker, mögliche Diversifikationsmodelle, punkers mittelfristige Wachstumsstrategie sowie Karriereeinstiegsmöglichkeiten im Mittelstand. Die Doktoranden waren überrascht, wie viele erfolgreiche, morderne und international aktive Unternehmen in Schleswig-Holstein ansässig sind. Das zeigt uns einmal mehr, wie wichtig Initiativen wie „Schleswig-Holstein. Der echte Norden.“ und das angegliederte Partnerprogramm sind, in dem Unternehmen gemeinsam für den Arbeits- und Lebensstandort Schleswig-Holstein werben.

punker war die erste Station des Programms. In den kommenden drei Monaten besuchen die Doktoranden sieben weitere Unternehmen in Schleswig-Holstein und Dänemark:

  • 4th of November: Mach3 – The marketer of the three radiostations RSH, delta radio and Radio BOB. Perfect marketing for everyone.
  • 18th of November: Macio – User Interface Design and software engineering from one source.
  • 25th of November: Die Futter-Manufaktur – Founded in 1870 this family business managed the transformation into an innovative manufactory for forage.
  • 2nd of December: FLS – In Heikendorf located Fast Lean Smart is the recognized technology leader in the development and implementation of workforce management, route optimization and mobile solutions in Europe.
  • 9th of December: Eisenschmidt Consulting Crew – Their mission is to guide people and companies out of a crisis, support their development and give meaning to economy and life.
  • 13th of January: Danfoss – Founded in 1933 the business has grown from a solo enterprise into one of the world’s leading suppliers of energy-efficient and innovative solutions.
  • 20th of January: Dräger – Dräger is a leading international company in the fields of medical and safety technology. No matter where Dräger products are used: it’s always about life.

 

Über opencampus.sh

opencampus.sh ist ein unabhängiger, regionaler Bildungscluster, der von Partnern aus den Hochschulen, der Wirtschaft und Gesellschaft unterstützt wird. Initial wurde er vom Stifterverband für die deutsche Wissenschaft gefördert. Initiator ist der Campus Business Box e.V. – seit 2009 bietet er Praxislehrangebote an. Die Angebote sind offen für alle Interessierte. Sie bekommen wertvolle Kontakte zu regionalen Akteuren und sammeln praktische Erfahrungen. Studierende können sich diese für ihr Studium anrechnen lassen. Unternehmen und gemeinnützige Organisationen kommen im Gegenzug mit den Hochschulen in Kontakt und lernen Studierende.

www.opencampus.sh